Ja, mir san mim Radel da

Als ich heute um kurz vor neun im Auto  nach Weilheim saß, war ich frohen Mutes. Denn ich war sehr optimistisch, dass ich nach zwei enttäuschenden Beratungen bei anderen Fahrradhändlern hier endlich fündig werden würde. Zu einem Preis, den ich vertreten könnte.
Auslöser war eine Werbebeilage vom Radhändler Heilenmann in meiner Tageszeitung, wo ein Modell, welches ich zuvor schon woanders probefahren konnte, für 499 Euro angeboten wurde. Das Pegasus Solero Alu Light. Rund 100 Euro billiger als bei dem ersten Händler wo ich war, und 200 Euro unter UVP.

Ich war um 9 Uhr der erste Kunde im Laden, und ging zielstrebig in die Ausstellungshalle. Ich sagte, was ich haben möchte, und ich wurde zum ersten Mal bei drei Beratungsgesprächen nicht direkt auf ein teureres Modell gelenkt, sondern man zeigte mir sogar gleich noch das Vorjahresmodell meines Wunschrads. Wenn ich eine etwas kleinere Schaltung verkraften könnte, sei es im Grunde das gleiche Rad. Aber für 399 Euro.

Vor Freude hab ich gleich noch ein Schloß mit dazugekauft, meinen Helm aus dem Kofferraum meines Autos geholt, und bin heimgeradelt 🙂 (Meine Mama war nämlich dabei und ist dann mit dem Auto weiter in die Stadt).

Aus 8km auf der Straße auf dem Hinweg wurden etwa 12km Radweg, da ich teilweise den Albtraufgänger-Weg abgefahren bin. Mit vielen unnötigen Schnörkeln und Steigungen, aber wunderschön 🙂

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