epost und Ich, keine Liebesgeschichte

Ich habe mich Ende letzter Woche bei der epost angemeldet. Um ein Abonnement einer Zeitung kündigen, die mir nicht mehr allzu viel bringt. Und dafür wollte ich meine fast leere Druckerpatrone nicht belasten, sondern mal diesen neuen Weg der epost ausprobieren.

Also war für mich der erste Schritt, mich auf epost.de zu registrieren. Habe dort brav all meine Daten eingetragen, sogar meine Handynummer für deren TAN-Verfahren. Was mir das TAN-Verfahren bringen soll, wenn ich den epost-Dienst am Ende der Registrierung noch nicht nutzen kann, weiß ich nicht.

Denn ich sollte mich erst einmal per PostIdent identifizieren. Und dafür ein Din A4 Blatt mit schön viel Farbe ausdrucken (soviel zur Druckerpatronenersparnis). In der Theorie sieht das Verfahren so aus: Ich gehe mit dem eben ausgedruckten Wisch und Personalausweis auf eine Postfiliale, gebe beides der Angestellten und warte, bis sie meine Daten in ihr System übertragen hat. Dann wird alles eingetütet und in die epost-Zentrale verschickt.

Bei diesem Übertrag ist der Angestellten leider ein Fehler unterlaufen, worüber ich sie noch hinwies, als ich die Angaben in ausgedruckter Form überprüfen und unterzeichnen sollte. Mein Nachname lautet nämlich nicht „Herbrix“. (Wenn dem so wäre würde ich meinen Vornamen zu Jimmy ändern lassen – oder nach Gallien ziehen 😉 )

Die Angestellte sagte daraufhin zu mir, ich solle das einfach auf dem Antrag mit Kuli ändern, bevor ich unterschreibe. Das tat ich auch. Alles wurde eingetütet und verschickt.

Am nächsten Tag bekam ich dann einen Anruf aus Bielefeld, von der epost-Zentrale. Ob ich denn meinen Nachnamen hinten mit x oder mit k schreiben würde. Natürlich antworte ich mit k, so wie es im von mir verbesserten Antrag unterschrieben wurde, und wie ich es bereits bei der Registrierung vor Tagen auf epost.de angegeben hatte.

Man glaube mir, allerdings müsse man das auf einer Perso-Kopie, die ich bitte anfertigen und nach Bielefeld schicken solle, kontrollieren. Das stößt bei mir zwar auf Unverständnis, aber ich hätte das sogar noch gemacht und die 55 cent Porto aus eigener Tasche gezahlt, wenn dann heute nicht beim „kopieren“ mein Scanner über den Jordan gesprungen wäre.

Der Verlust des Geräts hat die ganze epost-Sache  für mich auf einen Schlag fundamental egal werden lassen. Ich schnorre nicht wegen einer für mich unnüten Kopie herum. Und in eine Filiale geh ich deswegen auch nicht mehr. Epost ist einfach zu unwichtig.

Das Zeitungs-Abonnement habe ich übrigens diese Woche ohne Druckerpatronenaufwand per E-Mail gekündigt. Ich hatte es einfach mal ins Blaue hinein versucht, und der Verlag geht mit der Zeit und benötigt nicht zwingend Kündigungen in Druckform 🙂

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